Bestandsaufnahme am Beispiel einer "Eisenbetonrippendecke" aus dem Jahr 1934.


Es gilt die Decke auf  Bestandsschutz  zu prüfen.



Deckenplan:
Die Decken über 1. OG und 2. OG. wurden als Eisenbetonrippendecke im Plan beschrieben.
[ Werkplan vom Oktober 1934 ]

ausgeführt wurden sie als Massivdecke:

Stahlträger mit bewehrten Vollplatten.

[ nach Ahnert/Krause, Band 2 ]




Grundlagen zur Bewertung:
DIN 4102 vom August 1934 + Bauordnung
Die allgemeine Bauordnung I. Königlich Allerhöchste Verordnung, die Bauordnung betreffend vom 17. Februar 1901. (siehe Bestandsschutz)




Deckenoberseite:
Stahlträger (Hauptträger HEB 320) und Deckenelemente (Eisenbetonhohldielen auf Nebenträger gelagert) mit Brandschutzbekleidung auf der Deckenoberseite. 




Deckenunterseite:
Nebenträger mit Putzdeckung 1cm unter und 2,5cm über Gewebe. Das Putzgewebe ist nach 90 Jahren rostfrei, was auf eine entsprechende Qualität des Deckenputzes hinweist.




Längs- und Querschnitt einer Massivdecke aus bewehrten Vollplatten.